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LUBA’S VERSION: 2. Berlin. No Nobel Needed

„Luba’s Version“ ist eine erstaunliche Show für die ganze Familie und eine neue Rubrik auf Litradio. Luba hält der Literaturszene ihr rosa Mikrofon vors Gesicht und lässt die Leute ihr wahres Gesicht vor der Kamera entfalten. Es ist zwar nicht immer eindeutig, wer cool und wer lahm ist, aber immer wieder interessant, den unwillkürlichen Entschleierungsprozess zu beobachten. Manchmal reicht es Luba auch einfach, eine besonders große Zunge in Wasser zu kochen, um ihren Standpunkt klar zu machen. Von nun an veröffentlicht sie regelmäßig ihre Videos hier.

Letzten Sommer war Luba in Berlin auf ihrer allerersten literarischen Veranstaltung und hat dort auch gleich dieses Videoessay gedreht.

Es handelt sich um die „U30“, eine beliebte Lesereihe in Neukölln, wo jeder was einreichen kann, gerne auch ohne Nobelpreis, wie Karl Flender zum Beispiel, oder andere. Hauptsache, man ist unter 30.

In dem ersten der insgesamt drei Videos aus Berlin wird endlich mal erklärt, was das Schlimmste an der Literaturszene ist. Wie Berliner Literaten wohnen und warum es unmöglich ist, in Berlin gut gekleidet zu sein, erfährt man ebenfalls. Endlich. Luba, wo warst du eigentlich all die Jahre?

https://www.youtube.com/watch?v=RuCb-jCQAwQ&feature=youtu.be

Das zweite literarische Event in Berlin, das Luba besucht hat, war die nicht weniger bekannte Lesereihe „Kabeljau und Dorsch“. Freut euch nächste Woche Interviews (endlich wieder!), zum Beispiel mit den drei Gründern der Reihe. Außerdem zu sehen: Ein extrem von sich überzeugter irischer Schriftsteller, eine Lyrikerin im Sommerkleid und – endlich – ein bärtiger Mann.

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Luba Goldberg-Kuznetsova, geboren in St. Petersburg, kam mit 18 Jahren nach Deutschland, studierte in Düsseldorf und Kyoto Philosophie und Modernes Japan, schrieb Blogs über Düsseldorfer Künstler und japanische Ernsthaftigkeit, und veröffentlichte ihre Essays und Reportagen auf dem Suhrkamp Blog und bei der Rheinischen Post. Seit 2014 studiert sie Literarisches Schreiben und lebt in Hildesheim.

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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