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Schlechte Qualität – Guter Content (Best Of)

Nicht Soundqualität ist das sogenannte Gelbe vom Ei, sondern der pointierte Content versüßt euch das Wochenende à la All-Inclusive-Sekt-Brunch. Und den Content können diese Soundfiles liefern. Ohrenanspitzer vom Feinsten.

«Laurie, Glory, Lügenpresse. Die Buchmesse 2016»
Ann-Kristin Tlusty hat sich die Buchmesse 2016 im Alleingang vorgenommen, sprich: viel Geschrei, hoher Stressfaktor, und Pöbeleien. Dafür hat sie Laurie Penny, David Foenkinos, Heinz Helle, Ronja von Rönne und Senthuran Varatharajah vor das schlecht kalibrierte Mikro bekommen. Dreisprachig (!).

«Bend it like Krankenhagen»
Stefan Krankenhagen wird Fußball spielend interviewt. Kann man sich ja vorstellen, dass das klanglich nicht ganz sauber über die Bühne (/den Rasen) läuft. Dafür wird schön aus dem Nähkästchen geplaudert.

«Timber»
Gedichte, Gedichte, Gedichte. Hier wird das Zuhören allein zur existenziellen Erfahrung. Aber die Ohrenschmerzen sind es absolut wert. Versprochen. Mit Ulf Stolterfoht, Urs Allemann und weiteren Sternchen der Lyrik.

«Oh mein Gott, wie fickt der bloß! Die Materie des Jürgen Landt.»
Wer Jürgen Landt nicht kennt, wird ihn nach diesem Beitrag lieben. „Über seinen Geburtstag, den 31. Mai 1957, schreibt der Schriftsteller Jürgen Landt: „und dann riss ihr der damm. ich war da.“ Es war der Startschuss zu einer Jugend in Vorpommern zwischen Strafvollzug, Suff und schmerzlich vermisster Individualität. Der wilde Osten, lange bevor Spiegel TV darüber Dokus drehen konnte. Der Vater war Lastwagenfahrer und freiwilliger Helfer der Volkspolizei, die Mutter Hausfrau mit einem Hang zu Scheinsuiziden. Nach drei Haftaufenthalten wegen „Rowdytums“ verschlägt es Jürgen Landt 1983 im Zuge seiner Ausbürgerung zufällig nach Hamburg, das er fortan zwischen Universität der Künste und den Peepshows auf St. Pauli schreibend abtastet.“ Besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken.

Wir haben die Untiefen des Litradio-Archivs nach den geilsten, verrücktesten und hörenswertesten Soundfiles durchforstet und präsentieren euch jeweils im Zwei-Wochen-Rhythmus einen top kuratierten Beitrag.

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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