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Sex, Arbeit und Gesellschaft: Thomas Melle

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© Literarischer Salon Hannover
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Thomas Melle spricht im Literarischen Salon über seinen neuen Roman 3000 Euro.

Denise arbeitet im Discounter, hat eine Tochter und einen Porno gedreht. Anton wohnt im Wohnheim, hat Schulden und sein Jurastudium abgebrochen. Er schaut gerne Harald Schmidt beim Analysieren der Form und Funktionalität bestimmter Türklinken zu, während sie feststellt, dass die Katzenberger doch auch nichts Böses will. Beide leben – und da hilft nicht einmal mehr »die unsichtbare Hand« – mit wenig Geld am unteren Rand unserer Gesellschaft.

Thomas Melle zeichnet in 3000 Euro eine Welt, die ebenso systemisch erkrankt ist wie schon in seinem furiosen und zurecht gefeierten Debütroman „Sickster“ – nur diesmal von unten. Klug, politisch, in einer kunstvollen und drastisch-düsteren Sprache erzählt Thomas Melle vom einfachen Leben und Lieben. Und von ganz schön sicken Zuständen, findet Moderator Nils Pelle Petersson.

Aufnahme vom 19. Januar 2015.

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

Literarischer Salon Hannover