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Thomas Pynchon „Against the day“

Kittler 571 Thomas Pynchon "Against the day"
© Heiner Wittmann

Thomas Pynchons Roman „Against the Day“ wurde weltweit entgegengefiebert; in Deutschland um so mehr, als bekannt wurde, dass Teile des Werks in Göttingen spielen werden. Nun ist der mehr als 1000 Seiten umfassende Roman Against the day erschienen. »Der Roman umfasst,« so Pynchons Ankündigungstext, »die Zeitspanne zwischen der Weltausstellung von Chicago 1893 und den Nachkriegsjahren des Ersten Weltkrieges und bewegt sich von den Streiks der Minenarbeiter in Colorado über das New York der Jahrhundertwende, nach London und Göttingen, Venedig und Wien, den Balkan, Zentralasien, Sibirien zur Zeit des geheimnisvollen Tunguska Zwischenfalls, Mexiko während der Revolution, in das Paris der Nachkriegsjahre, das Stummfilm-Hollywood sowie an ein oder zwei Orte, die sich genau genommen nicht auf der Karte befinden.« Der Pynchon-Übersetzer Nikolaus Stingl übersetzt für den Abend im Literaturhaus einige Passagen vorab ins Deutsche.

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Friedrich Kittler hat den Roman gelesen und berichtet von seinen Leseeindrücken. Kittler, der zu den bedeutendsten und originellsten deutschen Denkern der Gegenwart gehört, war ein intimer Kenner von Pynchons Werken. Er war seit 1993 Professor für Ästhetik und Geschichte der Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Medientheoretische Forschungen verfolgte er zudem als Mitglied des Hermann von Helmholtz Zentrums für Kulturtechnik. Für das Literaturhaus konzipierte er eine Vortragsreihe mit den Themen Liebe griechisch, Minne und Liebe romantisch.

Am 18. Oktober 2011 starb Friedrich Kitller in Berlin.

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

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